Wenig einladend präsentiert sich das Viadukt bei Linde zurzeit (Foto: Schmitz)
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Der Weg führt über die Sülztalbrücke - Erste Planungen für Radweg von Lindlar nach Hommerich vorgestellt - Neuer Förderverein ...

so beginnt die Berichterstatung von Sabine Ludwig in der Bergischen Landeszeitung am 21. Februar 2009

 

Durchgängige Merkmale sollen die Strecke einmal prägen: Goldrobinien an jedem Kreuzungsbereich, Grauwacke- und Eisenbahnelemente, partiell angelegte Alleen sowie Rundwege als Ergänzung zur Strecke: Die Landschaftsarchitekten Markus Schürmann und Dirk Richelmann vom Büro ST-Freiraum erläuterten bei der Gründungsversammlung des Fördervereins "Sülztalbahn" im Rathaus, wie sie sich den Radweg von Lindlar nach Hommerich vorstellen. Dieser soll, so Thomas Lennertz, Geschäftsführer der Bahnentwicklungsgesellschaft, touristisch interessant gestaltet werden. "Nicht nur ein Projekt mal hier, mal dort, sondern als Band aneinander gereiht." Und Bürgermeister Dr. Hermann-Josef Tebroke unterstrich: "Die Finanzierung von Strecke und Brückenbauwerken ist geklärt.

 

Ziel ist es darüber hinaus, Landschaft und Geschichte an und um die Strecke erlebbar zu machen." Nicht nur, damit die Mitglieder an der Strecke später selbst Hand anlegen, auch um sich neue Fördermöglichkeiten zu eröffnen, wurde der Verein gegründet, in dessen Vorstand Ludger Hanisch, Christian Hartmann, Georg von Landsberg, Erwin Overödder, Armin Haeck und Diana Froitzheim gewählt wurden. NRW-Stiftung als möglicher Sponsor "Die NRW-Stiftung sieht mit großem Interesse, was hier in Lindlar passiert", betonte Lennertz - und wies auf einen möglichen Geldgeber hin. Sei Lindlar doch von allen vom Land geförderten Projekten in der Planung am weitesten.

 

Und so hörten alle mit Interesse von den Ideen der Landschaftsplaner: So sollen beispielsweise vom Viadukt bis zum Bahnhof Linde die "Eisenbahn-Erlebnisse" im Vordergrund stehen. Die Brücke könnte angestrahlt und mit Hinweisen auf den Radweg versehen werden, um "auch nach außen hin aufmerksam zu machen", so Richelmann. Ein Aha-Effekt könnte zudem ein Eisenbahnwaggon sein, der auf die bestehenden Brückenpfeiler in Schlürscheid aufgesetzt wird. Doch es gibt weit mehr Vorschläge: Eine Verbindung des Radweges durch einen Ortsrandweg zum Steinbruch Linde, eine Grauwacke-Anlage mit Blick auf die Teichanlage in Merlenbach oder eine Anbindung des Radweges, der in Falkenhof beginnt, direkt in den Ortskern Lindlar.

 

So wohlwollend, wie diese Ideen aufgenommen wurden, so kontrovers wurde der Streckenbelag diskutiert. Da allerdings machte Lennertz denen, die keinen Asphalt wollen, wenig Hoffnung: "Die Aspaltierung der Strecke ist so gut wie durch, ist dies doch ein wichtiger Bestandteil der Fördersystematik." Mit mehr als zwei Millionen Euro wird der Ausbau der ehemaligen Eisenbahnstrecke zum Radweg einschließlich der Sanierung der Brückenbauwerke unterstützt." 

 

RON  -  21.02.2009  -  Druckerlaubnis liegt vor

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